Projektübersicht

Der Traben-Trarbacher Kammerchor, in dem wir 2/3 des Basses stellen, hat sich wieder an ein größeres Projekt gewagt: Die Lukaspassion 1728 von Georg Philipp Telemann. Die Aufführungen sind am 15. März in Wittlich und am 22. März in Traben-Trarbach.
Wir haben uns bewußt ein Werk ausgesucht, das man selten hört und das trotzdem musikalisch und textlich anspruchsvoll und ansprechend ist: theologisch spannende Bezüge, kombiniert mit einer lebhaften, plastischen Musik.

Kategorie: Kultur
Stichworte: lukaspassion, Passion, Telemann, Konzert
Finanzierungs­zeitraum: 18.01.2020 17:56 Uhr - 22.03.2020 12:00 Uhr
Realisierungs­zeitraum: bis 22. März 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Wir realisieren die Passion gemeinsam mit der Wittlicher Kantorei, die von der ev. Kirchengemeinde getragen wird, während wir uns selbst tragen und finanzieren. Unser Anteil an den Kosten für Orchester und Solisten sprengt unser Budget (siehe unten)

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zwischen erwarteten Eintrittsgeldern und bisherigen Spenden einerseits und den erwarteten Kosten für Orchester und Solisten andererseits, klafft eine Lücke von ca. 2.000 €. Ziel ist es diese Lücke zu schließen.
Zielgruppe sind alle Menschen, denen es am Herzen liegt, dass hochwertige und spannende, aber wenig bekannte Werke aufgeführt werden können.
Oder anders gesagt: Menschen, Firmen und Institutionen , die mit uns gemeinsam zeigen wollen, dass die Provinz gar nicht so provinzell ist.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Musik aus früheren Jahrhunderten zu realisieren ist aufwändig: Statt einer Gruppe, Gitarre, Bass und Keyboard braucht es einen Chor (das ist unser Part, für den wir seit einem halben Jahr proben), ein Orchester (bei diesem Projekt ein recht kleines) und Solisten. Allein aus Eintrittsgeldern lässt sich nicht einmal eine angemessene Aufwandsentschädigung für Orchester und Solisten finanzieren.
Damit solche Werke wie die Lukaspassion trotzdem relisiert werden können, braucht es zusätzliche Förderer (siehe oben)

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit dem Projekt die Hälfte der Finanzierungslücke (siehe oben) zu schließen. Wenn wir aus der Chorkasse weniger als die andere Hälfte dazulegen müssen, erleichtert uns das unsere Chorarbeit in den nächsten Jahren. Wenn noch mehr zusammen kommt, werden wir bei der Auswahl unseres nächsten Chorprojekts mehr finanziellen Spielraum haben. Und jede(r) Spender*in ist eingeladen, sich zu vergewissern, dass wir das Geld dafür zurücklegen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der Traben-Trarbacher Kammerchor
ist aus der Traben-Trarbacher Kantorei hervorgegangen. Sie wurde vom damaligen Kantor der ev. Kirchengemeinde, Kirchenmusikdirektor Hans Herrmann Kurig in 1953 gegründet und bis 1984 geleitet. Danach übernahm Jürgen Rehberg als neuer Kreiskantor die Leitung und führte diesen überregionalen Chor bis in die 90er Jahre.
Als die Trägerschaft der Kantorei durch die Kirchengemeinde nicht länger möglich war, gründete Jürgen Rehberg In 1999 mit ehemaligen Mitgliedern der Kantorei und weiteren ausgewählten Sänger*innen den Traben-Trarbacher Kammerchor und leitete ihn erfolgreich bis zu seiner schweren Erkrankung in 2007. Danach übernahm Tilman Bruus, Kantor der ev. Kirchengemeinde in Wittlich, die Leitung des Chores.
2013 gründeten die Sänger*innen und Freunde des Chors den Traben-Trarbacher Kammerchor e.V. Heute ist der Kammerchor ein überkonfessioneller Chor.
Zur Zeit sind 20 Sänger*innen aktiv. Sein Repertoire umfasst anspruchsvolle geistliche und weltliche Chormusik. Sein Sommerkonzert (weltliche und geistliche Stücke) und sein Weihnachtskonzert (Weihnachtslieder aus 5 Jahrhunderten) sind fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Traben-Trarbach. Seine Mitwirkung am Vorabend-Gottesdienst des Ewigkeitssonntags und alle zwei Jahre an der „Nacht der offenen Kirchen“ gehören zum Jahresablauf der Ev. Kirchengemeinde.
Alle zwei Jahre wagt sich der Chor an ein größeres oratorisches Werk.